| Newsletter Woche 15-2012 |
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Der neue TOPFIT-Newsletter TOPFIT vermittelt Ihnen seit 10 Jahren 4-mal im Jahr kompetente Informationen zum Wohle Ihrer Gesundheit. TOPFIT ist Medienpartner auf der Messe "Die66" Auch in diesem Jahr ist TOPFIT wieder Medienpartner der Messe "Die 66", die vom 20. bis 22. April 2012 im M,O,C, in München veranstaltet wird. Die Messe wird erstmals in allen vier Hallen des M,O,C, stattfinden und es haben sich mehr als 450 Aussteller angemeldet. Neue Wege in der Brustchirurgie Vor allem im Bereich der chirurgischen Brustvergrößerung wurden in den letzten Jahren völlig neue Qualitäts- und Sicherheitsmaßstäbe gesetzt: Innovative Brustimplantate und verbesserte Operationstechniken machen es heute möglich, Größe und Form der weiblichen Brust so zu verändern, dass das ästhetische Erscheinungsbild den persönlichen Vorstellungen der Patientin genau entspricht. Die Brust ist für jede Frau ein sehr persönliches Merkmal ihrer Weiblichkeit — und viele Frauen haben eine recht genaue Vorstellung von der gewünschten Form der Brust. Dieser individuellen Sichtweise wird die jüngste Brustimplantat-Generation mit einer einzigartigen Variationsbreite hinsichtlich Form, Basismaßen und Festigkeit und einer hohen Sicherheitsanforderungen gerecht. Auf diese Weise kann — entsprechend den individuellen anatomischen Gegebenheiten, etwa Geometrie der Brust, Hautqualität oder Form des Brustkorbs — eine absolut natürliche Gesamtform der Brust erzielt werden. Ingesamt stehen uns ca. 400 verschiedene, anatomisch geformte Implantatformen zur Verfügung. Diese Wahlmöglichkeiten erweitern unseren Beratungs- und Behandlungsspielraum natürlich erheblich. Auffällig ist, dass inzwischen wieder häufiger runde Implantate zum Einsatz kommen; auch hier steht uns inzwischen eine erheblich größere Auswahl mit bis zu vier verschiedenen Projektionen zur Verfügung. Wählen Sie Ihren Chirurg mit Bedacht aus, und sprechen Sie ihn gezielt auf die gesundhetiliche Sicherheit der Implantate an! Herzgesunde Ernährung Neben regelmäßiger Bewegung und einem moderaten Umgang mit Genussmitteln wie Alkohol und Nikotin kommt der gesunden Ernährung bei der Vorbeugung, aber auch bei der Behandlung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eine wichtige Bedeutung zu. Gesund heißt dabei vor allem fett- und kalorienarm, vitamin- und ballaststoffreich – also eine ausgewogene und fantasievolle Küche. Essen Sie vielseitig Auch Getreideprodukte und Kartoffeln sind wichtig Zucker und Salz – nur in Maßen Bereiten Sie Speisen schonend und schmackhaft zu Nehmen Sie sich Zeit, genießen Sie Ihr Essen Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs: Frauenärzte der GenoGyn warnen vor Systemwechsel Köln. Was erwartet die Frauen? Nach der Nutzenbewertung des HPV-Tests im Primärscreening des Zervixkarzinoms durch das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) steht nun die Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) über die Zukunft des Screeningverfahrens aus. Die Frauenärzte der GenoGyn halten einen drastischen Systemwechsel vom derzeitigen zytologiebasierten Pap-Test zur HPV-Diagnostik aufgrund der dokumentierten Datenlage für nicht vertretbar. Sie befürchten eine „Verkrankung“ der Frauen, denn mit der Einführung von HPV-Tests im Primärscreening würden zahlreiche gesunde Frauen unnötig für krank erklärt werden. „Die aktuellen Studienergebnisse liefern keinen eindeutigen Beweis, dass die HPV-Diagnostik im Primärscreening des Zervixkarzinoms dem Pap-Test überlegen ist. Das IQWiG sieht zwar positive Hinweise, ist aber insgesamt nicht in der Lage, eine Empfehlung für eine bestimmte Screening-Strategie im deutschen Gesundheitssystem auszusprechen“, resümiert der Vorstandsvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft zytologisch tätiger Ärzte in Deutschland e.V. (AZÄD), Dr. Bodo Jordan, aus dem Aufsichtsrat der GenoGyn. Gegenwärtig bietet die gesetzliche Krankenversicherung zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ab dem 20. Lebensjahr einen jährlichen Pap-Test an. Das heißt eine zytologische Untersuchung der Schleimhautzellen aus einem Gebärmutterhalsabstrich. Ein HPV-Test wird heute nur in Ausnahmefällen, etwa bei unklarem Pap-Befund bezahlt. Seitdem eine anhaltende Infektion mit sogenannten highrisk Humanen Papillomaviren als Hauptrisikofaktor für Gebärmutterhalskrebs gilt, diskutieren Fachkreise die Eignung oder Überlegenheit eines HPV-Tests für das Screening. In der Folge hatte der G-BA die Nutzenbewertung durch das IQWIG in Auftrag gegeben. Der entscheidende Nachweis, dass die Zervixkarzinom-Inzidenz bzw. -Mortalität durch einen HPV-Test tatsächlich gesenkt werden könne, konnte darin nicht erbracht werden. Bei beiden Verfahren besteht, laut IQWIG-Abschlussbericht, indes die Gefahr eines Schadens durch unnötige Folgebehandlungen, weil Krankheitsstadien identifiziert und therapiert werden, die sich ohne Screening womöglich zurückgebildet hätten oder nie auffällig geworden wären. Genau dieses Risiko steigt, nach Worten von GenoGyn-Vorstandsmitglied Dr. Jürgen Klinghammer, durch den Einsatz des HPV-Tests. „Die Sensitivität von HPV-Tests ist im Vergleich zur Zytologie um 33 Prozent höher, die Spezifität allerdings deutlich niedriger, so dass weitaus mehr Frauen mit einem falsch-positiven Ergebnis konfrontiert werden. Mangels signifikanter Vorteile bei Gesamtüberleben und Anzahl der Neuerkrankungen ist das nicht zu rechtfertigen“, so Dr. Klinghammer. Symptomfreie gesunde Frauen würden zu Krebspatientinnen. Damit drohe ein Verlust von Lebensqualität durch Ängste, Schlafstörungen oder Depressionen. Fazit: Ein Systemwechsel würde nach aktueller Datenlage nicht zu einer Verbesserung der Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs führen, die sich, nach Dr. Jordan, in Deutschland in Form eines „habituellen Screenings“ etabliert hat und im Schnitt im Verlauf von drei Jahren rund 80 Prozent der betroffenen Frauen erreicht. Die Häufigkeit des Zervixkarzinoms konnte von 1960 bis 1997 um circa 75 Prozent gesenkt werden. Die Zahl der Neuerkrankungen sank von 40 pro 100 000 Frauen auf 9,2 im Jahr 2008. Für weitere Fortschritte im Kampf gegen das Zervixkarzinom fordert die GenoGyn deshalb gesundheitspolitische Maßnahmen für eine effektivere HPV-Impfung junger Mädchen. Dr. Klinghammer: „Großbritannien baut auf schulbasierte Impfprogramme, und flächendeckende Impfkampagnen haben in Australien für eine Impfrate von 80 bis 90 Prozent gesorgt, während hierzulande nur knapp jedes dritte Mädchen geimpft ist.“ Weitere Informationen: Pressestelle GenoGyn, Sabine Martina Glimm, Stremelkamp 17, 21149 Hamburg Telefon: 040 / 79 00 59 38, Telefax: 040 / 70 38 11 88, E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. , Internet: www.genogyn.de |
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