| Ästhetik, die strahlen lässt |
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Ganzheitlich-ästhetische Zahnmedizin
Unbeschwert lachen — viele Menschen trauen sich das nicht, weil sie unschöne Frontzähne haben, eine Lücke zwischen den Schneidezähnen oder gar einen fehlenden Zahn. Doch keine Angst: Heute gibt es viele Möglichkeiten, dies zu korrigieren — bisweilen ohne in gesunde Zahnsubstanz einzugreifen. Von Dr. Lena Kertag
Immer noch werden Patienten Veneers (keramische Haftschalen), Kronen oder Brücken empfohlen, die nicht unbedingt sein müssten. Zunächst sollte immer die Erhaltung bzw. der Aufbau eines Zahns im Vordergrund stehen, statt gesunde Zahnsubstanz abzuschleifen. Die Fortschritte in der ästhetischen Zahnmedizin sowie die Entwicklung besser zu bearbeitender und antiallergischer biokompatibler Materialien machen heute eine Vielzahl minimal-invasiver Behandlungen möglich, die fantastische Ergebnisse zeigen.
Schonend schön Ein schönes Lächeln erhöht das Selbstwertgefühl und wirkt sympathisch. Untersuchungen haben ergeben: Neben einem sicheren Auftreten (44%) war für 19 Prozent aller Befragten ein freundliches offenes Lächeln die beste Art der Kontaktaufnahme zwischen zwei Menschen. Wer sich schön und selbstsicher fühlt, stärkt auch seine Gesundheit, denn er aktiviert Glückshormone. Dabei sind immer die persönlichen Schönheitsvorstellungen maßgeblich – es müssen folglich keine Zähne wie Perlen sein, sondern das ganzheitliche Konzept einer ästhetischen Zahnsanierung muss stimmen.
Kleine Wunderwaffen: biokompatible Komposite Irreparable Verfärbungen, Schiefstellungen der Zähne, assymetrischer Verlauf des Zahnfleischs sowie Lücken und zu große Abstände von Zähnen lassen sich mithilfe von Kompositen bzw. von Veneers aus hochschmelzender Keramik, bei denen nur eine geringe Präparation der Zähne notwendig ist, sanieren. Komposite bestehen aus plastischer Keramikmasse, die direkt im Mund geschichtet und modelliert wird. Dabei ist oft überhaupt kein Bohren oder Abschleifen erforderlich. Was viele nicht wissen: Ein gezogener Zahn, der noch einigermaßen »intakt« ist, kann sofort über eine Art Klebebrücke, bei der die gesunden Nachbarzähne erhalten bleiben, wiedereingegliedert werden. Auch bei einer Zahnlücke kann – allerdings mit Präparation der Nachbarzähne und einem bogenförmigen Verbindungsstück – ein Zahn aus Kompositen modelliert und so »eingesetzt« werden. Dabei müssen die Nachbarzähne nur minimal (1 bis 2 mm) angebohrt werden. Das geht jedoch nur im vorderen Backenbereich.
Minimal-invasiver Lückenschluss dieser Art ist schnell und unkompliziert in einer Sitzung zu bewerkstelligen. Er kann auch als Zahnersatz auf Probe fungieren. Bei unschönen frei liegenden Zahnhälsen, etwa Parodontitis, leisten Komposite ebenfalls hervorragende Dienste. Die Zähne können damit »geschient« werden, um eine Bewegung der Zähne zu verhindern.
Gesundheitlich unbedenklich, antiallergisch und nahezu natürlich Amalgam und problematische Metalle waren gestern. Mittlerweile ist biokompatible Keramik auf dem Vormarsch, die mit ihrem opalartigen Schimmern der Natur am nächsten kommt. Vor allem bei den Kompositen hat sich einiges getan. Die allergenen Komponenten der Materialien wurden weitgehend beseitigt, die Säurestärke minimiert. Patienten mit Allergien kann nun oft minimal-invasiv geholfen werden.
Prophylaxe ist die beste Medizin Am besten ist die regelmäßige professionelle Prophylaxe. Ganzheitlich arbeitende Zahnmediziner wenden zusätzlich u.a. Magnetfeldtherapie (Verbesserung der Blutströmung, Aktivierung der Selbstheilungskräfte) und entspannende Lymphdrainage an. Vor allem wird auf die biologische Integrität geachtet. Störungen durch Fremdmaterialien im Mund werden aufgespürt. Ob Materialien überhaupt verträglich sind, wird individuell ausgetestet, um eine mögliche Belastung des Immunsystems zu vermeiden.
Dr. med. dent. Ilse-Phil Weber betreibt seit 1992 eine Praxis für ganzheitlich-biologische Zahnmedizin und Ästhetik in München-Sendling (Kassen und privat). Sie ist zusätzlich in Homöopathie und in Akupunktur ausgebildet und qualifiziertes Mitglied der GZM (Internationale Gesellschaft für ganzheitliche Zahnmedizin e.V.). Seit 1988 laufende Fortbildungen in zahnärztlicher Naturheilkunde, seit 1990 in ästhetischer Zahnmedizin (u.a. in Hamburg, Berlin, Würzburg, New York und Las Vegas). Frau Dr. Webers Schwerpunkte sind ganzheitlich-biologische Zahnmedizin und vor allem ästhetische metallfreie Restaurationen. Neu: Qualifiziert in Umweltzahnmedizin und zertifiziert in ästhetisch-biologischer Faltenunterspritzung bei Lippen und Mund. Weitere Infos unter: zahnarztpraxis-dr-weber.de |
Zahnästhetik, die strahlen lässt





