Nach der Schwangerschaft zurück zur Wunschfigur

    Mommy Makeover

    Faszinierend, wie mühelos sich der weibliche Körper an die Bedürfnisse und den zunehmenden Platzanspruch des ungeborenen Babys anpasst. Die Kehrseite der Medaille: Nach Geburt und Stillzeit kann es sein, dass sich die Veränderungen nicht mehr vollständig zurückbilden. Dann hängen die Brüste, der Bauch wölbt sich immer noch deutlich nach vorn und die Fettpolster an Hüften und Oberschenkel lassen sich auch mit gezielten Übungen nicht beseitigen.

    Frauen, die sich deshalb nicht mehr in ihrem Körper wohl fühlen, kann die Plastische-Ästhetische Chirurgie helfen, die unerwünschten Spuren einer Schwangerschaft zu beseitigen — bis hin zu einem Mommy Faszinierend, wie mühelos sich der weibliche Körper an die Bedürfnisse und den zunehmenden Platzanspruch des ungeborenen Babys anpasst. Die Kehrseite der Medaille: Nach Geburt und Stillzeit kann es sein, dass sich die Veränderungen nicht mehr vollständig zurückbilden. Dann hängen die Brüste, der Bauch wölbt sich immer noch deutlich nach vorn und die Fettpolster an Hüften und Oberschenkel lassen sich auch mit gezielten Übungen nicht beseitigen. Frauen, die sich deshalb nicht mehr in ihrem Körper wohl fühlen, kann die Plastische-Ästhetische Chirurgie helfen, die unerwünschten Spuren einer Schwangerschaft zu beseitigen — bis hin zu einem Mommy Makeover, einer Kombination von verschiedenen Behandlungsmethoden zur Wiederherstellung einer harmonischen Körperkontur, wie der Münchner Facharzt für Plastisch-Ästhetische Chirurgie Dr. med. Hans-Hermann Wörl im Gespräch mit TOPFIT erklärt.

    Von Dr. Nicole Schaenzler

     

    Herr Dr. Wörl, was geschieht bei einer Bruststraffung?

    Dr. Wörl: Bei einer Bruststraffung wird die Brust wieder in eine straffere, jugendliche Form und in eine höhere Position zurückgebracht. Hierfür werden der Hautmantel verkleinert und der Sitz der Brustwarze angehoben, ohne das Drüsen- und Fettgewebe zu reduzieren. Ob bereits eine einfache Straffung genügt, um die Brust in die gewünschte Form zu bringen, oder ob sich für ein optimales Ergebnis beispielsweise eine Kombination aus Bruststraffung und dem Einsatz eines Implantats empfiehlt, wodurch die Brust auch wieder mehr Volumen erhält, wird immer individuell und gemeinsam mit der Patientin entschieden. Allen Vorgehensweisen ist gemeinsam, dass sie technisch sehr anspruchsvoll sind und deshalb die spezialisierte Erfahrung des Plastischen-Ästhetischen Chirurgen voraussetzen. 

    Was bedeutet »innerer BH«?

    Dr. Wörl: Generell besteht die Tendenz, dass das Brustgewebe abermals erschlafft und die Brust über kurz oder lang wieder herabsinkt. Mit der modernen Technik des inneren BHs kann man diesem Absinken entgegenwirken und so dafür zu sorgen, dass die gestraffte Brust längerfristig ihre schöne ansprechende Form behält. Besonders bei schwachem Bindegewebe hat sich diese Vorgehensweise gegenüber herkömmlichen Techniken bewährt. Damit ein innerer BH entsteht, nutzen wir überschüssige Unterhaut, die nicht entfernt, sondern stattdessen innen vernäht und dann, wie ein straffer Gürtel, als Stütze für die Brust genutzt wird, um sie von unten zu stabilisieren. Das Ergebnis hält viele Jahre lang.

    Eine weitere Problemzone ist der Bauch … 

    Dr. Wörl: ... das ist richtig. Während der Schwangerschaft muss sich die Haut über dem Bauch enorm dehnen. Dehnungsstreifen und Hautfalten nach der Geburt können die Folgen sein. Zudem kann die Bauchmuskulatur so stark an Spannkraft verloren haben, dass sie sich nicht mehr vollständig regeneriert; oft gesellt sich ein Spalt zwischen den geraden Bauchmuskeln dazu. Das Ergebnis ist dann ein vorgewölbter, kugelförmiger Bauch mit einer weichen, erschlafften Bauchdecke. Manchmal liegt die Ursache aber auch in einer genetisch bedingten Schwäche des Bindegewebes. 

    Wie kann die Plastische-Ästhetische Chirurgie helfen?

    Dr. Wörl: Es gibt verschiedene Techniken, um einem erschlafften Bauch wieder zu einer ansprechenden Form zu verhelfen. Ist das Ziel eine kleine Straffung unterhalb des Bauchnabels, kann schon eine Mini-Bauchstraffung genügen. Diese Methode greift jedoch zu kurz, wenn zusätzlich die Bauchinnenwand stark überdehnt ist. In diesem Fall muss auch das darunter liegende Muskelgewebe gestrafft und die gegebenenfalls auseinandergedrifteten geraden Bauchmuskelgruppen müssen wieder zusammengeführt und mit innen liegenden Nähten fixiert werden. Durch die Straffung der Bauchmuskulatur bekommt die Bauchdecke ihren natürlichen Halt zurück: Der Bauch ist wieder flach und straff, und auch die Taille wird wieder betont.

    Können eine Brust- und eine Bauchstraffung auch miteinander kombiniert werden?

    Dr. Wörl: Ja, eine solche kombinierte Behandlung ist sogar eher die Regel als die Ausnahme. Außerdem können eine Brust- und Bauchstraffung in mehreren Behandlungsschritten mit weiteren Eingriffen kombiniert werden, etwa mit einer Straffung der Oberschenkel oder mit einer Fettabsaugung – je nachdem, welche Problemzonen verhindern, dass sich die Patientin in ihrem Körper wieder so wohl fühlt wie vor der Schwangerschaft. Das Konzept nennt sich Mommy Makeover: Durch die Kombination von Eingriffen an Brust, Bauch, Hüften und/oder Oberschenkeln können wir effektiv die schwangerschaftsbedingten Veränderungen korrigieren und unseren Patientinnen so zu ihrer Wunschfigur verhelfen. 

    Gibt es einen festen Behandlungsplan?

    Dr. Wörl: Nein, im Gegenteil: Das Behandlungskonzept ist immer genau auf die persönlichen Bedürfnisse und Wünsche jeder einzelnen Patientin zugeschnitten. Welche Kombination von Maßnahmen ein optimales Ergebnis verspricht, wird also immer individuell entschieden. Vielleicht kann man es so formulieren: Bei einem Mommy Makeover ist der Weg zwar unterschiedlich, aber das Ziel ist gleich: dass der Körper wieder seine natürliche, harmonische Form zurückerhält, die er vor Schwangerschaft und Stillzeit hatte.


    Zur Person

    Der Münchner Facharzt für Plastische Chirurgie Dr. Hans-Hermann Wörl praktiziert gemeinsam mit seinen Kollegen in der Praxisgemeinschaft Widenmayer 16 - Plastische Chirurgie & Ästhetik an der Isar. Im Einzelnen umfasst sein Behandlungsspektrum nahezu sämtliche Leistungen der Rekonstruktiven (u. a. Korrekturen nach Brustkrebs, Folgeoperationen nach massivem Gewichtsverlust, Fettabsaugungen bei Lipöde­men) und der Ästhetischen Chirurgie. Dazu gehören alle operativen wie auch nicht-operativen Maßnahmen (z. B. Botox, Filler) zur Gesichtsverjüngung, Lidkorrektur, Brustvergrößerung, Brustverkleinerung und Der Münchner Facharzt für Plastische Chirurgie Dr. Hans-Hermann Wörl praktiziert gemeinsam mit seinen Kollegen in der Praxisgemeinschaft Widenmayer 16 - Plastische Chirurgie & Ästhetik an der Isar. Im Einzelnen umfasst sein Behandlungsspektrum nahezu sämtliche Leistungen der Rekonstruktiven (u. a. Korrekturen nach Brustkrebs, Folgeoperationen nach massivem Gewichtsverlust, Fettabsaugungen bei Lipöde­men) und der Ästhetischen Chirurgie. Dazu gehören alle operativen wie auch nicht-operativen Maßnahmen (z. B. Botox, Filler) zur Gesichtsverjüngung, Lidkorrektur, Brustvergrößerung, Brustverkleinerung und -straffung, Fettabsaugung, Bodycontouring / Bodylift, Oberarm-, Oberschenkel- und Bauchdeckenstraffung sowie Genitalchirurgie.         

    Nähere Infos: www.widenmayer16.de

     

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